Press Release

Great interest in a new product for optimizing offshore wind farms at the Hannover Messe

04/29/2016

Hannover Messe 2016: Lower Saxony Economic Minister Olaf Lies, Managing Directors Dr. Hans-Peter (Igor) Waldl and Thomas Pahlke, Project Manager Maren Köpp. (c) innos Sperlich GmbH

Sein neues Softwareprodukt zur Optimierung von Offshorewindparks, Wind & Economy, hat Overspeed nach Paris und Kopenhagen jetzt auch auf der Hannovermesse vorgestellt. Ziele der Software sind die Reduktion der Stromerzeugungskosten aus Offshorewindparks und die Erhöhung der Effektivität der Planungsteams. Darüber hinaus werden die Unsicherheit der Kosten und des jeweiligen Energieertrags berechnet und damit das Risiko für spätere Investoren vermindert.

Laut Overspeed zeigten potentielle Kunden von allen Kontinenten Interesse für die Unterstützung von Windparkplanungen, insbesondere aus China, Argentinien, Tansania, Südafrika und Deutschland. "Wir sind mit der Kundenresonanz insgesamt sehr zufrieden", so Geschäftsführer von Overspeed, Dr. Hans-Peter Waldl, "insbesondere, da Hannover keine spezielle Windenergiemesse darstellt".

Wind & Economy wurde im Rahmen eines europäischen Forschungsprojektes als Prototyp entwickelt. Um das Produkt marktreif zu machen und Ende des Jahres kommerziell anbieten zu können sucht Overspeed im Augenblick nach einem externen Investor.

Nicht nur Kunden interessierten sich für die neue Software, auch wichtige Politiker aus Niedersachsen und Bremen besuchten den Overspeed-Stand. So ließen sich der Bremer Umweltsenator Joachim Lohse, Umweltminister Stefan Wenzel und Wirtschaftsminister Olaf Lies (Foto) Wind & Economy präsentieren. Im Mittelpunkt der Diskussionen stand dabei die Reduktion der Stromkosten aus zukünftigen Offshorewindparks. Auch Wind & Economy verwendet zur Optimierung der Parks den erwarteten Preis pro Kilowattstunde.

 

Hintergrund Wind & Economy und Forschungsprojekt DTOC

Das Hauptziel von DTOC war die Entwicklung einer Software zur Optimierung von Kosten und Energieproduktion von Offshorewindparks und insbesondere von Clustern von Offshorewindparks. Die Endnutzer dieser Software, Wind & Economy, sind sowohl Windparkentwickler, als auch strategische Planer, wie Netzbetreiber oder Behörden.

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt DTOC (Design Tool for Offshore Wind Farm Clusters) wurde von der European Energy Research Alliance (EERA) und einer Reihe von europäischen Industriepartnern entwickelt und wurde unterstützt durch das Siebte Forschungsrahmenprogramm (RP7) der Europäischen Kommission. Das Projekt hatte ein Volumen von 3,6 Mio Euro und erstreckte sich über den Zeitraum Januar 2012 bis Juni 2015. Der Koordinator war DTU Wind Energy (Technical University of Denmark). Das Konsortium bestand aus 22 Mitgliedern aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Deutschland (Oldenburg: Overspeed GmbH & Co. KG, Fraunhofer IWES, ForWind), Niederlande, Belgien, Frankreich, Spanien, Portugal, Großbritannien und Griechenland aus den Bereichen Forschung, Software-Entwicklung und strategischen Planern und Windpark-Projektierern.

Der Nutzer wird durch die Software bei der Optimierung seiner Windpark-Planung unterstützt. Zentrale Größen sind hierbei der Jahresenergieertrag und die Erzeugungskosten pro erzeugte Kilowattstunde Strom (LCOE, Levelized Cost of Energy). Ziel ist die Reduktion der Kosten von Offshore-Windenergie und gleichzeitig des damit verbundenen Risikos.

Die Modelle der Konsortiums-Mitglieder zur Berechnung von Windpotential, Energieertrag und elektrischer Eigenschaften werden dabei speziell für die Berechnung von großen Windparkclustern und Offshorebedingungen optimiert.

Bei der Ertragsberechnung werden sowohl das großräumige Windklima, inklusive des Einflusses anderer Parks, sowie das kleinskalige (mikroskalige) Windklima berücksichtigt.

Offizielle Websites:

Wind & Economy

EERA-DTOC