Aktuelles
Ausblick: Seminar „Projektprüfung und Projektfinanzierung von Windparks“ |
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Wie lässt sich aus Bankensicht eine erfolgreiche Windparkfinanzierung gestalten? Zu dieser Fragestellung vermitteln zwei Windenergiespezialisten der Bremer Landesbank die Voraussetzungen für eine Finanzierung. Sie informieren über die erforderlichen Analysen und finanziellen Kennzahlen für Windparkprojekte. Sie zeigen, wie Risiken bewertet werden und eine geeignete Finanzierung aussehen kann. Außerdem vermitteln die Branchenexperten notwendiges theoretisches Hintergrundwissen zur Unterscheidung von Projekt- und Unternehmensfinanzierungen. Die wichtigsten Kennzahlen einer Projektfinanzierung werden in einer Übung mit einem Cash-Flow-Modell erarbeitet.
Ziel des eintägigen Seminars ist es, den Teilnehmern fundierte und aktuelle Kenntnisse der Projektfinanzierung von Windparks zu vermitteln und zusammen in Frage- und Diskussionsrunden zu vertiefen. Die im Vorfeld erforderliche ausführliche Projektprüfung erörtert Overspeed-Geschäftsführer Dr. Hans-Peter (Igor) Waldl. Das Seminar am 2. September 2010 in Bremen richtet sich an Projektierer, Projektfinanzierer, Juristen, Banken und Investoren (www.forwind-academy.de).
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Anemos-Vorhersagesystem für australischen Energiemarktbetreiber |
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Im Juli erreichte Overspeed einen wichtigen Meilenstein in einem seiner großen Projekte: Seit 2005 arbeitet Overspeed in Kooperation mit führenden Windenergieexperten aus Europa mit dem australischen Energiemarktbetreiber AEMO zusammen. Nachdem das erste Ziel, das von Overspeed mit entwickelte Windleistungsvorhersagesystem Anemos in die IT-Infrastruktur des Kunden zu integrieren, im September 2008 erreicht wurde, ging es ab Sommer 2009 in die zweite Runde: das Anemossystem wurde an die spezifischen Bedürfnisse von AEMO angepasst und perfektioniert. Nach Installation und Tests durch ein Overspeed-Expertenteam in Australien und erfolgreichem Testbetrieb wurde das System auf die operationellen Server installiert. Das Anemos-System liefert heute für australische Windparks Vorhersagen für einen Zeitbereich von 5 Minuten bis zu zwei Jahren und trägt damit erheblich dazu bei, den Energiemarkt und das elektrische Netz in Australien zu optimieren.
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EU-Meeting Extremwindereignisse |
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25 Experten für Windenergie und Meteorologie aus Deutschland, Frankreich, Dänemark, Spanien, dem Vereinigten Königreich und Indien trafen sich in Oldenburg zu einem Forschungstreffen über Windenergie auf Einladung der Overspeed GmbH & Co. KG. Im Fokus stand die Vorhersage von extremen Ereignissen wie Stürmen oder Taifunen, die die Stabilität der Stromversorgung gefährden können. Beispielsweise produzieren Windparks bei viel Wind nicht nur maximale Energie, sondern schalten sich auch bei extremen Stürmen aus Sicherheitsgründen ab. In dem durch die EU geförderten Projekt SafeWind, in dessen Rahmen der Workshop stattfand, werden Verfahren erforscht und umgesetzt, die vor diesen extremen Ereignissen frühzeitig warnen können, damit der jeweilige Stromversorger rechtzeitig für Ersatz sorgen kann.
Dafür arbeiten Windenergieexperten und Stromversorger aus 8 Ländern an der Zukunft einer sicheren Energieversorgung. Allein aus Oldenburg/Deutschland sind drei Partner aus Forschung und Entwicklung an SafeWind beteiligt, die jeweils zu den weltweit führenden Institutionen auf ihrem Fachgebiet gehören: Overspeed als Windenergieberatungs- und Softwareunternehmen, Energy & Meteo Systems als Spezialist für Windvorhersagen und ForWind der Universität Oldenburg als Forschungseinrichtung.
Je genauer die Vorhersagen für Stürme sind, desto größere Mengen an Windenergie lassen sich in die Stromnetze integrieren, ohne dass die Gefahr besteht, dass bei extremen Stürmen die Lichter ausgehen. Damit Extremereignisse nicht nur erforscht werden, sondern diese Methoden auch ihren Weg in die Praxis finden, werden die entwickelten Verfahren in Software umgesetzt und zusammen mit Energieversorgern und Netzbetreibern in verschiedenen europäischen Ländern und Indien getestet. Die Methoden, die diesen Praxistest erfolgreich bestehen, werden anschließend als Teil des Vorhersagesystems Anemos weltweit eingesetzt.
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Seminar „Offshore-Meteorologie“ findet große Resonanz |
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In der deutschen Nord- und Ostsee laufen die Planungen für derzeit fast 80 Offshore-Projekte. Vor diesem Hintergrund veranstaltete die ForWind-Academy, der Oldenburger Partner für Qualifizierung in der Windenergie, das Seminar „Offshore-Meteorologie, Leistungs- und Ertragsbestimmung für Windparks in Nord- und Ostsee.“
Overspeed-Geschäftsführer und Hauptreferent Thomas Pahlke, sowie zwei Experten der Firma ForWind, vermittelten in diesem Seminar die meteorologischen Parameter sowie speziellen Anforderungen an die Offshore-Windenergie und Fachwissen zu den Themenbereichen Windmessung sowie Leistungskurvenbestimmung bei Offshore-Windenergieanlagen (OWEA) bis hin zur Ertragsbestimmung. Die unterschiedlichen Messmethoden wurden vorgestellt und deren Anwendungsbereiche diskutiert. Signifikante Faktoren wurden erläutert, wie Großparkabschattungseffekte und die Datennutzung zur Leistungsbestimmung einzelner Anlagen sowie für den gesamten Windpark. Pahlke ging diesbezüglich auf relevante Fragestellungen zur OWEA-Vertragsgestaltung ein und gab einen Ausblick auf die Bedeutung von Wettervorhersagen für die Installation sowie Operation & Maintenance der geplanten Offshore-Windparks.
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Regelenergie aus Wasserstoff |
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Ziel des von Odenburger Unternehmen und Forschungsinstitutionen initiierten Projekts 'HyWindBalance' ist es, die Einbindung der schwankenden Leistungsabgabe von Windparks in die Energieversorgung zu verbessern, indem Wasserstoff als Energiespeicher eingesetzt wird. An dem Projekt, das von Overspeed GmbH & Co. KG und PLANET GbR geleitet wird, sind darüber hinaus ForWind - Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg und Hannover, energy und meteo systems GmbH, Projekt Ökovest GmbH und die Abteilung Energie- und Halbleiterforschung der Universität Oldenburg beteiligt. Wasserstoff bietet die Möglichkeit, elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen optimal in Versorgungsnetze einzubinden. Mit diesem Energiespeicher können Schwankungen der Leistungsabgabe von Windparks ausgeglichen und sogar Regelenergie aus erneuerbaren Quellen CO2-frei zur Verfügung gestellt werden. Wesentlicher Bestandteil des Forschungsprojektes HyWindBalance ist die Entwicklung eines Wind-Wasserstoff-Systems zur Bereitstellung von Regelenergie. Dazu gehören auch optimierte Betriebsstrategien für ein solches System unter verschiedenen meteorologischen, technischen und wirtschaftlichen Randbedingungen. Im Energielabor der Universität Oldenburg entstand eine Pilotanlage aus Brennstoffzelle, Elektrolyseur, Speicherung und Betriebsführungssystem. Weitere Ziele umfassen die technische und ökonomische Realisierbarkeit von großtechnischen Kraftwerken auf dieser Technologiebasis und eine Ausbildungseinheit zur Vermittlung der Grundlagen und des Stands der Technik zum Thema Brennstoffzellen, Speicherung und Regelenergie. Das Projekt HyWindBalance hatte einen finanziellen Umfang von rund 1,5 Mio. Euro. Davon tragen das Land Niedersachsen und die Europäische Union ca. 620.000 Euro. Die EWE AG unterstützt das Projekt sowohl finanziell als auch personell. www.hywindbalance.de
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